23.06.2026
Gemeinsam über Grenzen hinweg planen – die Rolle von Raumentwicklungskonzepten
Der Initiativkreis metropolitane Grenzregionen (IMeG) bestritt gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eine Fachveranstaltung auf dem „Tag der Regionen“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) in Trier. Schwerpunkt waren Rolle und Mehrwert von Raumentwicklungskonzepten für Grenzregionen.
An Grenzen entstehen „Brüche“ durch nationale Planungsgesetze und -instrumente, die eine abgestimmte Entwicklung erschweren. Grenzüberschreitende Raumentwicklungskonzepte (REK) setzen hier an und nehmen die gesamte Region in den Blick – durch eine Verständigung auf gemeinsame Strategien und Maßnahmen.
In zwei Gesprächsrunden – zu makroskaligen und mesoskaligen REKs – loteten Expertinnen und Experten aus, welche Ziele REKs auf verschiedenen Maßstabsebenen verfolgen, wie Zusammenarbeit und Beteiligung gestaltet werden und wie eine erfolgreiche Umsetzung gelingen kann.
Die Fachveranstaltung war sehr gut besucht: Das heißt, das Interesse an der grenzüberschreitenden Raumentwicklung ist nach wie vor hoch! Gleichzeitig bleibt es eine Notwendigkeit, den Erfahrungsaustausch zu stärken und (neue) Wege zu finden, um strategische Ansätze in Grenzregionen besser zu verankern.
